Auf dem Weg nach Wien

1 Jahr Atomwaffenverbotsvertrag

Aktionstag 22. Januar 2022

Hier findest Du die Aktionen und Online-Veranstaltungen von ICAN-Partnerorganisationen am ersten Jahrestag des Inkrafttretens des UN-Atomwaffenverbotsvertrags (AVV).

Hier sind Bilder der Aktionen am 21. und 22. Januar auf der ⇒ICAN-Flickr-Seite und auf der IPPNW-Flickr-Seite


Don’t Want Your Nuclear Umbrella (Bye-bye nuklearer „Schirm“!)

In Berlin fand eine Fotoaktion mit 24 Schirmen vor dem Bundeskanzleramt statt. Die Schirme buchstabierten „By-bye nuklearer Schirm!“, als Protest gegen die nukleare Teilhabe. Denn der nukleare „Schirm“ der NATO bietet keinen Schutz. Im Gegenteil, er macht uns zum Ziel. Eine gemeinsame Aktion von ICAN und IPPNW.

Medienecho: ⇒Pressenza  ⇒Hauptstadt TV


Foto: mit Erlaubnis von Bodo Marks / dpa

Bundesweite Aktion

Licht im Dunkeln: Ein Jahr Atomwaffenverbot

In vielen deutschen Städten wurde der erste Jahrestag des Inkrafttretens mit einer Kerzenaktion gefeiert. Dabei leuchteten viele Peace-Zeichen auf. Sie stellen die Hoffnung dar, die vom Atomwaffenverbotsvertrag ausgeht. Die Aktionen waren auch ein Protest gegen die Stationierung von NATO-Atomwaffen in Büchel. Diese Waffensysteme stellen eine akute Bedrohung für die Menschheit und Deutschland dar. Circa 100 mitgebrachte Kerzen wurden bei Dunkelheit angezündet und damit symbolisch ein Licht in das Dunkel des neuen Wettrüstens gebracht.

In Bonn fand eine Kundgebung „Ein Jahr Atomwaffenverbot“ und eine Fotoaktion mit Lichter-Peacezeichen aus Kerzen am Marktplatz, vor dem alten Rathaus, um 14 Uhr statt. ⇒Flyer  ⇒Kontakt: Pax Christi Gruppe Bonn

Eine Aktion unter dem Motto #LichtimDunkeln fand auch in Bremen statt: Am 22.1. um 17:30 Uhr am Bremer Marktplatz. Bei der Veranstaltung sprachen Ursula Haun und Lars Pohlmeier von IPPNW und Volkert Ohm von der Juristenorganisation IALANA. ⇒Flyer  ⇒ Kontakt: IPPNW-Gruppe Bremen und Bremer FriedensforumPresseinformation

In Gilching auf dem Marktplatz wurde auch mit einer Kerzenaktion gefeiert. Am 20. Januar um 17 Uhr wurden die Kerzen angezündet. ⇒Kontakt: pax christi Gilching

In Hamburg hat begleitend zur Kerzenaktion #LichtimDunkeln ein künstlerische Beitrag von Sachiko Hara (Schauspielhaus Hamburg) und eine Rede von Johanna Göhring (ICAN-IPPNW-Gruppe) am Rathausmarkt um 18 Uhr stattgefunden.  ⇒Flyer „Licht im Dunkeln“ ⇒Kontakt: ICAN/IPPNW-Gruppe Hamburg

In Mainz gab es am 22. Januar von 11 bis 13 Uhr eine Kundgebung und Feier zum 1 Jahr Banniversary des Atomwaffenverbotsvertrags mit Redebeiträgen und Musik unter dem Motto #LichtimDunkeln. ⇒Versöhnungsbund Regionalgruppe Mainz

In Münster bei der Aktion #LichtimDunkeln gab es begleitend ein künstlerischer Beitrag von Sonja Hintze und eine kurze Begrüßung von Frank Oldengott (ICAN-Gruppe / Kulturquartier Münster). Treffpunkt war am Kulturquartier Münster, Rudolf-Diesel-Straße 41 um 18 Uhr, coronakonform draußen. ⇒Kontakt: ICAN-Gruppe Münster

Die Aktion #LichtimDunkeln. Ein Jahr Atomwaffenverbot“ in Neumünster fand um 18 Uhr auf dem Rasenhang vor dem Karstadt-Gebäude, Teich, statt.  ⇒Kontakt: Friedensforum Neumünster

Eine Fotoaktion #LichtimDunkeln“ in Stuttgart, wurde von der ⇒IPPNW-Regionalgruppe Stuttgart um 17 Uhr, Schlossplatz, vor der Commerzbank (Königstr. 11-15) organisiert.


Schluss mit der nuklearen Teilhabe!

Mahnwache am Atomwaffenstützpunkt Büchel (Eifel)

Mit einer Mahnwache vor der Zufahrt des Fliegerhorst Büchel erinnerten Friedensaktivist*innen am 22. Januar um 15:00 Uhr daran, dass Atombomben dann seit genau einem Jahr verboten sind. Der Luftwaffenstützpunkt Büchel ist der letzte Lagerplatz von Atombomben in Deutschland. Er wird als solcher auch diesen Sommer wieder Veranstaltungsort für das ⇒Sommercamp von ICAN und IPPNW vom 5.-10. Juli sein.

Medienecho: ⇒Rheinzeitung  ⇒Blickzeitung

⇒IPPNW-Blogbeitrag


Übergabe der Unterschriftenlisten des Aachener Appells

Während der Wahlkampfperiode hatten über 1100 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen den von dem Aktionsbündnis “Keine Atombomben rund um Aachen“ ins Leben gerufenen Appell „Für eine klima- und sozial gerechte Welt ohne Atomwaffen , Rüstung und Krieg“ unterzeichnet. Nun war es an der Zeit die Unterschriftensammlung der Regierung zu übergeben. Daher hat das Aachener Bündnis „Keine Atombomben rund um Aachen“ aus IPPNW, VVN, Pax-Christi und DFG-VK am 22. Januar Tag Frau Ye- One Rhie (MdB, SPD ) und Herrn Oliver Krischer (Grüne/ Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) als die Bundestagsabgeordneten unserer Region von 2 der 3 Regierungsparteien die Unterschriftensammlung um 11 Uhr in der Rotunde des Elisenbrunnens überreicht, mit der Bitte sie an die für Verteidigungs- und Außenpolitik zuständigen Ministerinnen weiterzuleiten und sich für eine wirksame Friedens- und Abrüstungspolitik mit Abschaffung der Atomwaffen in Deutschland und natürlich auch weltweit einzusetzen.

⇒Kontakt: Odette Klepper

Pressebericht: ⇒Aachener Nachrichten


Kundgebung „Fünf vor Zwölf“

In Kiel wurde anlässlich des ersten Jahrestages des Inkrafttretens um 11:55 Uhr eine Kundgebung am Rathausplatz abgehalten. Im Schleswig-Holsteinischen Landtag wird derzeit beraten, ob eine Empfehlung an die Bundesregierung ausgesprochen werden soll, dem AVV beizutreten. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung. ⇒Vier Bundesländer und alle Landeshauptstädte, auch Kiel, haben diese Empfehlung bereits ausgesprochen.

Flyer zur Aktion ⇒Kontakt AG Atomwaffenverbotsvertrag Schleswig-Holstein


Anzeigeaktion

Die pax christi-Gruppe Bonn schlug vor, zum 22.1. in Zeitungen kleine politische Anzeigen zum AVV zu veröffentlichen. Als Beispiel ist hier eine Anzeige zu sehen, die in der Rhein-Zeitung am 22.1. veröffentlichen wurde. Die Anzeige erreichte das Gebiet Mittelrhein/Koblenz und damit auch die Region um Büchel/Cochem, dem Ort an dem die US-Atombomben lagern.

⇒Anzeigenmuster (PDF)


Mit den Bürgermeister für den Frieden das Atomwaffenverbot feiern

Friedensgruppen in Bonn schlugen vor, dass alle Städte, die den ICAN-Städteappell unterzeichnet haben, die „Mayor for Peace“-Flagge über den Jahrestag des IGH-Gutachtens am 8.7. jetzt auch regelmäßig am 22.1. an den Rathäusern hissen. Der 22.1.2022 sollte diese Tradition begründen. In Bonn wurde die Flaggenhissung beantragt. In Städten, die den ICAN-Städteappell noch nicht unterzeichnet haben, konnten Friedensgruppen einen Bürger*innen-Antrag dazu am 22.1. öffentlich vorstellen und in den Stadtrat einbringen.

Das Aktionsbündnis Mahnwache Ellwangen zusammen mit den Friedensinitiativen Ostalb-Ries luden zu einer Kundgebung am Fuchseck am 22. Januar 2022 ein. Es sprachen Carola Moser (Mahnwache), Oberbürgermeister Michael Dambacher und Fraktionssprecher des Ellwanger Gemeinderats. Für gute Stimmung sorgten beliebte Musiker*innen aus der Friedensbewegung der Region. Das Aktionsbündnis wollte damit ein unübersehbares Zeichen für Vernunft und Frieden senden.  ⇒Aktionsbündnis Mahnwache Ellwangen

In Landsberg am Lech wurde am 21. Januar um 11 Uhr vor der Stadtverwaltung in der Katharinen Str. 1 mit der Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl eine Flagge gehisst und ihr die Mitgliedsurkunde der Mayors for Peace aus Hiroshima von Dr. med. Wolfgang Lerch überreicht. ⇒IPPNW-Gruppe Landsberg  Pressebericht: ⇒Augsburger Allgemeine


Freudenwache zum 1. Jahrestag Atomwaffenverbotsvertrag

Nuclear weapons are banned! Vor genau einem Jahr trat der Atomwaffenverbotsvertrag der UNO in Kraft. Auch Nürnberg hat den ICAN-Städteappell unterzeichnet: „Unsere Stadt ist zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen… und fordern die Bundesregierung zum Beitritt auf.“ Doch der Appell allein genügt nicht, es braucht mehr Druck von unten. Genau deswegen standen wir heute vor dem Rathaus bei der Kugelapotheke von 13 bis 15 Uhr am 22. Januar. ⇒Kontakt: Friedensmuseum Nürnberg


Weitere Veranstaltungen


Weitere Presseberichte und -Beiträge:

In Süd Thüringen: Mediziner fordern ein Ende der nuklearen Teilhabe

Donau3: Ulmer Ärzteinitiative mahnt neue Bundesregierung

Telepolis: Vier Atomwaffenstaaten sind kriegsbereit – dieser Vertrag könnte sie stoppen