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Ab 22. Januar 2021 sind Atomwaffen verboten!

An diesem Tag trat der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft

Danke für deine Hilfe, um diesen historischen Tag in ganz Deutschland bekannt zu machen und öffentliche Aufmerksamkeit für das Atomwaffenverbot zu erzeugen.


Was ist gelaufen?

Hier findest Du die Aktionen und Online-Veranstaltungen von ICAN-Partnerorganisationen im Vorfeld sowie am Tag selbst (alles natürlich Corona-konform):


IPPNW und ICAN Deutschland organisierten eine zentrale Pressekonferenz zusammen mit Greenpeace, beides mit internationalen Gästen wie internationale Geschäftsführerin von ICAN, Beatrice Fihn, die eine wichtige Rolle beim Zustandekommen des Vertrags spielte,  internationale Geschäftsführerin von Greenpeace, Jennifer Morgan und Dr. Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW Deutschland. »Pressekonferenz anschauen auf YouTube


Fotoaktionen in Berlin, Bochum, Bremen und Freiburg

Am 22. Januar 2021 fand um 10 Uhr vor dem Bundeskanzlerinnenamt in Berlin eine pressewirksame Fotoaktion statt. 51 Aktivist*innen mit den Flaggen der 51 Staaten, die den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bereits ratifiziert haben, versammelten sich für ein Gruppenbild vor dem Kanzleramt. Sie stellten sich mit einem 10m langen Banner um einen leeren Stuhl mit einem Deutschland-Wimpel. Auf dem großen Banner ist zu lesen: „Atomwaffen sind verboten. Schon mehr als 50 Staaten sind dabei – Deutschland fehlt.“ »Fotos von der Aktion

Auch in Bochum gab es eine Fotoaktion mit 50 Stühlen am Rathausplatz, am 22. Januar um 11 Uhr, ebenso in Bremen mit 50 Fahnen auf dem Marktplatz um 15 Uhr. In Freiburg wurden die Flaggen der 51 Unterzeichnerstaaten auf dem Rathausplatz um 15:30 Uhr gezeigt.

Lichtinstallation in Offenbach

Die Offenbacher Friedensinitiative hat 17 Uhr mit einer Lichtinstallation die Fahnen der 50 Länder, die schon ratifiziert haben, ans Rathaus (Marktplatz) projeziert. Dazu wurden die Namen der entsprechenden Länder genannt. Eine ICAN-Botschafterin hielt dazu eine kurze Rede. »Flyer


Flaggenaktion „Atomwaffen sind verboten“

ICAN Deutschland hat 1.200 Flaggen mit dem Motto „Nuclear weapons ARE BANNED“ mit dem ICAN-Logo produziert. Am 22. Januar wurden sie europaweit an städtischen Gebäuden, Rathäusern, Kirchen, Wahlkreisbüros, den Büros von Partnerorganisationen oder aus den Fenstern von Aktivist*innen gezeigt, damit deutlich wird: Atomwaffen sind verboten! Aktionsteilnehmer*innen haben Bilder von sich und der Flagge mit dem Hashtag #nuclearban in den sozialen Medien gepostet, damit wurde unsere Botschaft verbreitet.

»Fotos der Flaggenaktion (eine Auswahl)


Yes we Ban! Online-Event

Am 22.1. um 12:30 Uhr diskutierte ICAN Deutschland mit der Bundesregierung. Podiumsdiskussion mit Rüdiger Bohn, Auswärtiges Amt Deutschland, Alexander Kmentt, Außenministerium Österreich, Friedensforscherin Dr. Carmen Wunderlich und Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland Leo Hoffmann-Axthelm. Verpasst? Hier kannst Du das Event auf YouTube anschauen.

ICAN-Livestream Studio 22.21 „Entry into Force Day“

Zum Inkrafttreten des UN-Vertrags zum Verbot von Atomwaffen fand ein globales Event auf englisch statt – als Livestream aus Genf, mit Performance, Interviews, Analyse und Reportage. 22.1. um 21 Uhr. Gäste waren u.a. der Außenminister Österreichs, der Vorsitz des norwegischen Nobelkomitees, US-Kongressmann Jim McGovern, Caroline Lucas von der britischen Grüne-Partei und der Bürgermeister von Genf. »Aufnahme von Studio 22.21 (Show beginnt erst nach 10 Minuten und es gibt einige Tonprobleme)

Weitere Online-Veranstaltungen am 21.1:

  • „Experiences in Banning Nuclear Weapons: Insights from a TPNW State“ mit der neuseeländischen Botschafterin Dell Higgie, Veranstalter IFSH. Am 21.1.2021 um 9 Uhr auf Zoom.
  • IPPNW internationales „Global Health Seminar“ (auf englisch) war am 21.1. um 15 Uhr mit Tilman Ruff, IPPNW, Mahmood Al-Hamoody, IFMSA, David Barbe, Weltärztekammer, Bettina Borisch, Weltföderation der Public Health Verbände, Erica Burton, Internationaler Rat der Pflegekräfte, Véronique Christory, Internationales Komitee des Roten Kreuzes und Carlos Umana, IPPNW. »Aufnahme des IPPNW-Seminars
  • „Atomkrieg aus Versehen?“ Online Fach-Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Rolf Mützenich, MdB, und Prof. Dr. Karl Hans Blasius, am 21.1.2021 um 19 Uhr auf Zoom. Veranstalter DFG-VK Köln. »Fachgespräch in vier Videos bei R-mediabase
  • Virtuelles Podium: Atomwaffen sind verboten – Hintergründe, Konsequenzen und wie es weitergehen kann. Am 21.1. um 19 Uhr. Mit OB Parsch Darmstadt, Ulrike Schmidt-Hesse, Dekanin des Evang. Dekanats Darmstadt-Stadt, Elisabeth Saar, ICAN Deutschland und Regina Hagen, Darmstädter Friedensforum. »Auf YouTube anschauen.
  • „Der Sprengstoff für die Bombe“ – Online-Vortrag von Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW. Veranstalter IPPNW-Studierendengruppe Hannover in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und Mayors for Peace Deutschland. 21.1. um 19 Uhr.

Countdown-Kalender zum #nuclearban

Alle Türen im Social Media Countdown vom 1. bis 22.1. sind jetzt offen! Hinter jedem Türchen gab es eine kleine (oder große) Überraschung! Das war Ideal für Leute, die es nicht erwarten können, dass der Vertrag in Kraft tritt! »Schau jetzt hinter alle Türchen


Atomwaffenverbot in den Medien

Mit Gastbeiträgen, Interviews und Anzeigen haben wir jede Menge öffentliche Aufmerksamkeit für das Atomwaffenverbot erreicht. Im Vorfelde hat Ntv-online einen Gastbeitrag des IPPNW-Vorsitzenden Dr. Alex Rosen veröffentlicht. In der Frankfurter Rundschau ist ein weiterer Text erschienen. Reinhold Thiel hat der Schwäbischen Zeitung und Augsburger Allgemeine ein Interview gegeben. »Unsere Medienecho ist hier zu finden

Zudem haben mehrere IPPNW-Gruppen Anzeigen geschaltet. Die IPPNW-Gruppe in Landsberg am Lech hat z.B. Anzeigen in der Augsburger Allgemeinen, Landsberger Extra, Landsberger Tagblatt und im Kreisboten veröffentlicht. Eine Anzeige der IPPNW-Gruppe Weiden ist im Neuen Tag veröffentlicht worden und die Berliner Regionalgruppe schaltet am 22. Januar eine Anzeige in der Berliner Zeitung. Auch in der Siegener Zeitung ist am 22.1. eine Anzeige erschienen.


Ökomenische Dankandacht in Büchel
Ein Gebet für Frieden und atomare Abrüstung aus Anlass des Inkrafttreffens des UN Atomwaffenverbotsbvertrages fand am 22.1. um 16 Uhr statt, am Bildstock auf der Friedenswiese vor dem Fliegerhorst Büchel.

Appell an die EU-Abgeordneten zum Inkrafttreten
Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ appelliert in einem Offenen Brief an die deutschen EU-Abgeordneten, sich für den UN-Atomwaffenverbotsvertrag einzusetzen. »Brief im Wortlaut

 

Mayors for Peace sind auch dabei!

Alle Mayors for Peace Städte in Deutschland wurden vor Weihnachten gebeten, sich am  22. Januar z.B. mit dem Hissen der Flagge und Pressestatements zu beteiligen.

Flaggen wurden hier gehisst: Baden-Baden | Bad Kreuznach | Bad Salzuflen | Bayreuth | Berlin-Lichtenberg | Braunschweig | Bretten | CrivitzDarmstadt | Denzlingen | Dortmund | Eisenberg | Erkner | Erlangen | Freiburg | Gau-Algesheim | Göttingen | Greven | Hannover | Heidelberg | Herne | Herzogenaurach | Jena | Kaiserslautern | Kastellaun | Kirchheim unter Teck | Köln | Konstanz | Landsberg | Landshut | Langen | Lindau | Magdeburg | MainzMannheim | Marbach | Markkleeberg | Neu-Isenburg | Nürnberg | Ravensburg | Rüsselsheim | Saarbrücken | Schwäbisch-Gmünd | Schwerin I Stuttgart | Trier | Tübingen | Viersen | Wernau | Wiesbaden | Wipperfürth | Wuppertal | Xanten | 49 Städte und Gemeinde

Videobotschaften von: OB Belit Onay, Hannover | OB Christian Schuchardt, Würzburg | OB Klaus Jensen, Trier, a.D. |


Hintergrund: Der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen tritt in Kraft

Das 10-seitige Hintergrund von Xanthe Hall und Leo Hoffmann-Axthelm beschreibt und analysiert die Auswirkungen des Inkrafttretens des Verbotsvertrags. Das Papier wurde an viele Politiker*innen rechtzeitig zum Tag des Inkrafttretens verschickt, um sie über die historische Bedeutung des Tags aufzuklären.

»Das Hintergrundpapier herunterladen


Offener Brief an Heiko Maas

Knapp 1.800 Unterstützer*innen haben den Offenen Brief der IPPNW an Heiko Maas unterzeichnet. Darin appellieren sie an den Außenminister, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland zu veranlassen.


Alle Termine in Deutschland auf einem Blick bei Netzwerk Friedenskooperative:
friedenskooperative.de/aktion/aktionstag-atomwaffenverbot-tritt-in-kraft

Alle Events weltweit

Mit Hilfe dieses interaktiven Tools wurden alle Aktionen und Veranstaltungen überall in der Welt gezeigt: »Eventkarte bei icanw.org

 


Weitere Ideen und Anregungen
    • Großes Friedenszeichen aus Kerzen – wurde in Ulm (20.1.), Aalen, Bielefeld und Emden (22.1.) aufgestellt.
    • Empfang mit Oberbürgermeister*innen – wurde in Aachen und Villingen-Schwenningen gefeiert.
    • Ein Friedensspaziergang für den Atomwaffenverbotsvertrag – das ging in Heidelberg, Düren und in Hannover.
    • Theater mit Atrappen  – wie in Walsrode, wo die Raketen aufgebaut wurden. Oder mit Mülltonnen, wo die Atombomben entsorgt wurden, wie in Weimar.
    • Gastbeiträge in lokalen Zeitungen – dafür gab es von der IPPNW eine Mustermail für eine Anfrage. »Kontakt Angelika Wilmen
    • Eindrücke von allen Aktionen erhaltet ihr auf unserer zentralen Fotoseite.
    • Hast Du noch eine Idee? Dann schreib uns.