Das Camp

Wie funktioniert das Zukunftscamp? Wie sieht eine ideale Urlaubswoche aus? Mit Freundinnen und Freunden im Grünen zelten; Zusammen für gutes Essen und ein großartiges Kulturprogramm sorgen; voneinander lernen; kreativ an einer Welt ohne Atomwaffen arbeiten und dabei eine schöne Zeit haben… (finden wir).

 

Veranstaltungsort

Ein großer Teil unserer Aktivitäten wird auf der Campwiese stattfinden – wir werden dort schlafen, essen, unsere Demo/Aktionen vorbereiten und die Workshops abhalten. Es sind aber auch Veranstaltungen und Ausflüge zum Hambacher Forst und direkt am Fliegerhorst Nörvenich denkbar.

 

 

Essen und Trinken

Unsere Camp-Küche wird für alle Teilnehmer*innen der Aktionstage kochen. Alle Speisen sind ausschließlich vegan. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten/Allergien sprecht bitte unsere Köch*innen vor Ort an.

Die Camp-Verpflegung ist für die Teilnehmenden der Aktionstage kostenfrei. Um Spenden sowie Mithilfe in der Küche und beim Abwasch wird jedoch dringend gebeten.

 

Infozelt, Awareness, Kinder

Es wird hoffentlich während der gesamten Aktionstage ein Infozelt auf dem Camp geben, an dem das Programm inklusive der tagesaktuellen Änderungen ausgeschrieben ist. Das Infozelt ist das „Herz des Camps“. Hier kannst du mit Anderen ins Gespräch kommen, Fragen jeder Art stellen und du bekommst Hilfe oder auch einen Platz zum ausruhen, wenn du einen brauchst.

AWARENESS-TEAM
Uns ist es sehr wichtig, dass sich jede Person auf dem Camp sicher und gut aufgehoben fühlt. Deswegen haben wir Strukturen für ein Awareness-Team organisiert. Ein Awareness-Team setzt sich für diskriminierungsarme öffentliche Räume innerhalb der Veranstaltung ein. Es bietet Raum und ein offenes Ohr, falls du im Camp Diskriminierung oder eine Grenzüberschreitung erfahren hast. Wir sind auch da, wenn du dich aus anderen Gründen unwohl fühlst oder dir Unterstützung wünschst. Unser Ziel ist, das Betroffene wieder handlungsfähig werden und weiter teilnehmen können.

Das Team ist vor Ort in Schichten für uns alle da. Die Mitglieder des Teams werden einheitlich gekennzeichnet sein und ein Awareness-Telefon dabei haben (Nummer wird noch bekannt gegeben).
Wenn du Fragen hast, oder Teil des Teams sein möchtest, sprich uns einfach an oder schreib uns unter: climatecampagainstnukes@riseup.net

Campregeln
  1. Respektvoller, wohlwollender und gewaltfreier Umgang miteinander – auch gg. Außenstehende und unsere politische Gegenseite
  2. Keine Parteifahnen
  3. Keine Nationalflaggen
  4. Infomaterial auf dem Camp nur von Gruppen, die das Camp organisieren oder diesen Gruppen nahestehen
  5. Gerne gendern 😉
  6. Wir haben Ansprechpartner*innen (=awareness-Beauftragte) für den Fall, dass Diskriminierung geschieht oder sich jemand anderweitig unwohl fühlt.
Sanitär, Strom etc.

Wir wollen das Camp so gut wir können autark organisieren – mit Solarstrom, Wasserpumpe und Komposttoiletten. Es wird natürlich eine Ladestation für Telefone/Laptops geben. Duschen ja, Warmwasser nein, aber es ist Juli 😀

Was soll ich mitbringen?

Wir empfehlen euch warme Kleidung, Regenschutz und festes Schuhwerk zu empfehlen, je nach Wetter sind Gummistiefel sinnvoll. Wer zeltet braucht logischerweise einen Schlafsack+Unterlage, für alle die kein Zelt haben werden wir eine solidarische Schlafplatzbörse einrichten. Eine Unterlage zum Sitzen, Ohropax zum schlafen, eigene Trinkflasche, Bargeld und Personalausweis sind ebenso nützlich. Wer eine besitzt kann eine (aufgeladene) Powerbank fürs Telefon mitbringen.

Auch gut: Bioseife, Musikinstrument, Sonnenschutz, Mückenschutz, Händedesinfektionsmittel.

Wie funktioniert das alles?

Das Camp lebt von der Mitwirkung und den Beiträgen aller Teilnehmer*innen. Niemand der Organisator*innen verdient damit Geld, das Camp lebt von Spenden und von der freiwilligen Arbeit vieler Aktivist*innen. Das gilt für Auf- und Abbau, Programm, Verpflegung und alles, was zum Wohlfühlen und für sichtbaren Protest nötig ist. Wenn du siehst, dass jemand Unterstützung benötigt, nichts wie hin! Du spielst ein Instrument? Du kannst etwas zu Atomwaffen in deinem Heimatland erzählen? Du schälst gerne Kartoffeln, kannst morgens eine Yogastunde geben oder schon zwei Tage vor Beginn beim Aufbau helfen? Bring Dich mit deinen Fähigkeiten ein, sprich uns (das Orgateam aka die antinukleare Planungsgruppe) auf dem Camp an oder kontaktiere uns schon vorher -> Kontakt

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