Die Kampagne

Die Kampagne, die Atomwaffen ächten wird

Die Internationale Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) ist ein globales Bündnis von Nichtregierungsorganisationen in 100 Ländern. Sie setzt sich für einen effektiven Atomwaffenverbotsvertrag ein. Dieses Abkommen wurde im Juli 2017 in den Vereinten Nationen in New York ausgehandelt und kann seit dem 20. September 2017 von den Ländern unterzeichnet werden.

ICAN ist das führende zivilgesellschaftliche Bündnis, das einen solchen Verbotsvertrag fordert. Es wurden schon wichtige Erfolge erzielt. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Regierungen durch unsere Arbeit überzeugt, dass diese inhumanen und inakzeptablen Massenvernichtungswaffen geächtet werden müssen.

Hier gibt es weitere Informationen über ICAN in Deutschland

Mach mit bei einem ICAN-Projekt:

Unterschriftenaktion mitmachen

Online oder offline: Du kannst selber unterschreiben oder die Unterschriftenliste herunterladen und in deiner Umgebung Unterschriften sammeln.

122 Staaten haben im Juli einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Bislang fehlt Deutschland bei diesem historischen Abkommen. Wir fordern: Die Bundesregierung muss das Verbot unterzeichnen und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland veranlassen!

Atombomber, Nein Danke

Die USA stationieren im Rahmen der nuklearen Teilhabe Atomwaffen in Büchel. Deutschland stellt die Trägersysteme – und die sollen modernisiert werden. Das wird nicht nur teuer, sondern rückt den Abzug der Waffen auch in weiter Ferne. Wir haben die Aktion atombomber-nein-danke.de gestartet.

Du willst über die Problematik aufklären? Dann bring dich ein – mit einer Veranstaltung zum Thema, Flyer verteilen, der Organisation von Gesprächen mit Entscheidungsträger*innen. Bisher wissen zu wenig Menschen über Deutschlands Rolle in der Atomwaffenpolitik.

ICAN Cities Appeal

Schon über 40 Städte haben den ICAN-Cities Appeal unterzeichnet und rufen damit die Bundesregierung auf dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Checke, ob deine stadt schon dabei ist: icanw.de/ican-staedteappell Wenn nicht, kannst du einzelne Abgeordnete oder Fraktionen kontaktieren und fragen, ob Sie einen Antrag einbringen wollen. Manchmal unterschreibt auch direkt der /die Bürgermeister*in den Appell. Dieser Druck von unten hilft uns, Deutschlands Beitritt zum Verbotsvertrag weiter voranzubringen.

ICAN-Abgeordnetenerklärung

In allen Parlamenten – Landtagen, Bundestag, Europaparlament – werben wir darum, Abgeordnete mittels der ICAN-Abgeordnetenerklärungen formell zur Unterstützung einer deutschen Unterzeichnung des TPNW zu verpflichten. Ist deine/n Abgeordnete dabei? Daraus kann sich auch eine weitergehende Kooperation mit Parlamentariern ergeben – im Fall des Bundestages mit der Gründung eines “Parlamentskreis zum UN-Atomwaffenverbot”.

Und hier sind noch mehr Ideen!

Noch mehr Mitmachen?

1.    Den Newsletter abonnieren
Um auf dem Laufenden zu bleiben und von den neuesten Aktionen zu erfahren, abonniert unseren Newsletter. Hier erhaltet ihr die neuesten Nachrichten, aktuelle Publikationen und den aktuellen Stand der Verhandlungen.

2.    Fan werden auf Facebook oder Instagram
Noch mehr Informationen gibt es auf unserer Facebook-Seite. Wenn ihr dort Fan werdet, erhaltet ihr regelmäßig Infos über Atomwaffen und den Weg zu deren Abschaffung. Oder folgt uns auf Instagram.

3.    Als Studierende für ICAN eintreten?
Ihr könnt auch bei ICAN Deutschland mitarbeiten, eine Gruppe an Eurer Hochschule gründen oder an einer unserer Nukipedia-Akademien teilnehmen. Es gibt viele Möglichkeiten. Hier könnt Ihr Kontakt aufnehmen!

4.    Uns finanziell unterstützen
ICAN ist auf Spenden angewiesen, um diese Arbeit leisten zu können. Jeder Euro hilft. Hier könnt Ihr online spenden.
Oder ganz traditionell per Überweisung: ICAN Deutschland e.V., GLS-Bank, IBAN: DE58 4306 0967 1180 4469 00, BIC: GENODEM1GLS