Rebecca Rothenheber

Rebecca (26) weiß noch gar nicht lange von den Atomwaffen in Deutschland – aber jetzt will sie gemeinsam mit anderen gegen die nukleare Abschreckung protestieren.

Interview mit Rebecca. Sie studiert Medizin in Heidelberg.

Warum engagierst du dich für nukleare Abrüstung?
Abschreckung ist ein längst überholtes Konzept und nicht der richtige Weg, um für stabilen Frieden zu sorgen. Außerdem ist es für mich unverständlich, wie jährlich Milliarden für Rüstung ausgegeben werden, statt diese Gelder in nachhaltige Projekte fließen zu lassen.

Warum bist du bei ICAN/IPPNW aktiv?
Durch Freunde wurde ich auf die Arbeit von ICAN und IPPNW aufmerksam und kam dadurch auch das erste Mal in Kontakt mit Themen der nuklearen Rüstung und den derzeitigen Aufrüstungstendenzen. Ich möchte mich für eine Gesellschaft einsetzen, die unsere Welt nicht zerstört, sondern nachhaltig gestaltet und schützt. Die Abschaffung von Atomwaffen gehört dazu.

Was bedeutet Büchel für dich?
Viele Menschen lehnen Atomwaffen ab und wissen dabei gar nicht, dass in Deutschland Atomwaffen stationiert sind, oder, dass es einen Atomwaffenverbotsvertrag gibt, den die Bundesregierung bisher nicht unterschrieben hat. Auch ich weiß noch gar nicht so lange davon und möchte deshalb durch Büchel mehr Menschen erreichen und darauf aufmerksam machen.

Wie sieht dein Engagement für nukleare Abrüstung vor und nach Büchel aus? Wie bist du aktiv?
Für mich ist Büchel eine super Gelegenheit, um mehr über Atomwaffen zu lernen und Gleichgesinnte kennenzulernen. Ich bin gespannt, wie ich mich danach für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen kann.